Freitag, 31. Dezember 2010

Bücher 2010

Mary E. Pearson Zweiunddieselbe
Jonathan Safran Foer Extrem laut und unglaublich nah
Markus Zusak Die Bücherdiebin
Rebecca Miller Pippa Lee
Qiu Xiaolong Tod einer roten Heldin
Kerstin Gier Saphirblau
Judith Lennox Alle meine Schwestern
Paolo Giordano Die Einsamkeit der Primzahlen
Lewis Carroll Alice im Wunderland
David Nicholls Zwei an einem Tag
Monica Ali Brick Lane
Nick Hornby A Long Way Down
Emily Bronte Sturmhöhe
Daphne du Maurier Rebecca
Anthony McCarten Superhero
Robert Löhr Der Schachautomat
Jay Asher Thirteen Reasons Why
Alexandre Dumas Die drei Musketiere
Simon Beckett Die Chemie des Todes
Kazuo Ishiguro Alles, was wir geben mussten
Sebastian Fitzek Amokspiel
Markus Zusak I am the messenger
Henning Mankell Der Chinese
Suzanne Collins Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Suzanne Collins Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

Sonntag, 16. Mai 2010

Sturmhöhe

Letztens habe ich endlich "Sturmhöhe" von Emily Bronte (die beiden Pünktchen spare ich mir mal, ihr wisst, dass sie eigentlich da sind) beendet. Wie bei vielen anderen Büchern, die in einer nicht ganz so einfachen Sprache geschrieben sind, hatte ich auch hier das Problem, dass ich nicht so aufmerksam lesen konnte. Mein Alltag ist im Moment für solche Bücher wohl nicht gemacht. Und Alternativen hatte ich auch nicht so richtig. Naja, jetzt habe ich es aber gelesen und fand es nicht schlecht. Die beunruhigende, düstere Atmosphäre, die aufgebaut wird, ist sehr dicht. Die Figuren fand ich durchweg unsympatisch und die Handlung war auch einfach deprimierend. Es gehört zu den Büchern, die ich später gerne nochmal lesen möchte, einfach nur, weil ich dieses Negative irgendwie faszinierend fand.

Donnerstag, 15. April 2010

Brick Lane und A Long Way Down

Vor ein paar Wochen habe ich "Brick Lane" von Monica Ali gelesen. Meine frühere Mitbewohnerin fand es ganz toll und als ich es letztens auf einem Bücherbasar gesehen habe, musste es einfach mit.
Allerdings bin ich nicht so begeistert, wie sie. Ich fand es sehr zäh und langatmig. Am Anfang hatte ich auch ziemliche Probleme, die Figuren zuzuordnen. Die Geschichte war ganz ok, aber mir war lange Zeit nicht klar, was die Autorin mir da eigentlich erzählen will und worauf das Ganze hinauslaufen soll.

Danach habe ich "A Long Way Down" von Nick Hornby gelesen. Das war mein erster Roman von ihm und er hat mir ganz gut gefallen. Er war sehr gut lesbar und zu schnell vorbei. Die Geschichte fand ich auch gut. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Nick Hornby.

Dienstag, 23. März 2010

The Blind Site

Da ich die meisten Filme, die Oscars bekommen haben, noch nicht gesehen habe, habe ich mir mal einen Kommentar dazu gespart. Allerdings habe ich hier eine sehr gute Möglichkeit alle Filme zu gucken.

Gestern habe ich "The Blind Site" gesehen. Sandra Bullock und auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache wirklich gut. Allerdings fand ich die Handlung ein bisschen zu positiv. Alles, was eine mögliche Wendung darstellen könnte, wurde nur aufgebauscht, um ein bisschen Spannung hinein zu bringen. Aber was will man bei der Verfilmung einer wahren Geschichte schon machen. Alles in allem lohnt er sich aber. Hinterher hat man immerhin gute Laune.

Zwei an einem Tag

Schon vor Wochen bin ich mit „Zwei an einem Tag“ von David Nicholls fertig geworden. Ein sehr, sehr gutes Buch. Ich habe das Gefühl, ich lese im Moment ein Highlight nach dem anderen. Es war so wunderschön und traurig. Ich habe so sehr mit den Hauptfiguren mitgefiebert und mitgelitten und sie irgendwie lieb gewonnen.
Gut, dass ich meine Mutter überredet habe, dieses Buch als Quartalskauf beim Club zu kaufen. (Da ist es aber auch viel größer und dicker als die Originalausgabe.) Das ist nämlich eines der Bücher, die ich auch besitzen möchte. Und eines der Bücher, die einem nach dem Lesen nicht loslassen. Ein paar Tage nachdem ich fertig war, hatte ich nämlich einen Zehn-Stunden-Flug und ich habe mein neues Buch nicht angerührt. Unter solchen Umständen eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit und das will was heißen.

Montag, 8. März 2010

Alice im Wunderland x2

Ich freue mich schon seit Ewigkeiten auf die Tim Burton-Verfilmung von Lewis Carrolls "Alice im Wunderland". Da ich aber den alten Disney-Film nie komplett gesehen habe und ich die Anime-Serie auch nur in Ausschnitten kenne, dachte ich, ich könnte ja mal das Buch dazu lesen. Praktischerweise gab es bei den Büchereulen auch noch eine Leserunde dazu. Also habe ich mir die Neuauflage des Insel-Verlags besorgt (das Cover ist sehr cool) und es mal gelesen. Mir hat es gut gefallen. Ich liebe abgedrehte surreale Welten, die vor Fantasie und lustigen Einfällen nur so strotzen und genau so ist "Alice im Wunderland". Allerdings finde ich die Figur Alice ziemlich ätzend. Sie ist mir mit ihrer altklugen und sich nicht auf die Welt einlassenden Art ziemlich unsympatisch. Dafür sind aber die meisten anderen Figuren ziemlich toll.
Schade fand ich, dass meine Ausgabe keine Anmerkungen hat. Sogar das Nachwort, dass es in älteren Ausgaben des Verlags gab, war nicht mehr vorhanden. Dabei ist das mal eine der Geschichten, bei der ich mich über ein paar Hintergrundinfos gefreut hätte. Zum Glück gibt es ja da Internet. Ich denke ich werde "Alice im Wunderland" auch irgendwann mal auf Englisch lesen. Und die Fortsetzung "Alice hinter den Spiegeln" möchte ich auch noch lesen.

Am Freitag war ich mit zwei Freundinnen in dem 3D-Kinofilm. Die Handlung des Films ist ganz anders als die des Buches, aber dadurch wurde sie auch wieder spannender. Mit hat der Film sehr gut gefallen. Johnny Depp und Helena Bonham Carter sind einfach großartig und es hat einfach Spaß gemacht zuzugucken. Die Film-Alice war mir zwar sympatischer, aber richtig toll fand ich sie auch nicht. Ob man den Film unbedingt in 3D gucken muss, weiß ich nicht. Das sieht zwar sehr hübsch aus, aber es würde den Film meiner Meinung nach nicht schlechter machen. ("Avatar" wäre ohne 3D einfach nicht so toll, wie alle immer sagen.)

Freitag, 5. März 2010

Shutter Island

Vorgestern wollten eine Freundin und ich ins Kino gehen. Da die Filmauswahl in unserem Kino nicht wirklich toll ist, wurde es dann "Shutter Island". Eigentlich hat der mich gar nicht so sehr interessiert, der Trailer sah mir auch zu gruselig aus, aber besser als "Percy Jackson - Diebe im Olymp" wird er schon sein.
Ich fand "Shutter Island" ganz gut. Nicht der beste Film, den ich je gesehen habe, aber spannend und beklemmend. Ich gehöre zu den Leuten, die das Ende nicht so vorhersehbar fanden und ziemlich überrascht waren. Auf jeden Fall war der Film wie ein guter Thriller sein sollte.