Gestern bin ich mit "Bis(s) zur Mittagsstunde" von Stephenie Meyer fertig geworden. Am Anfang des Buches war ich nicht ganz sicher, ob ich die Teile wirklich alle lesen möchte, da ich von dieser ganzen Geburtstagsparty-Sache, insbesondere von Bellas Verhalten, ziemlich genervt war. Aber als sie sich wieder ein bisschen gefangen hat, hat mir das Buch immer besser gefallen. Es ist richtig spannend geworden und ich war so froh über den "einfachen" Schreibstil. Es macht einfach mehr Spaß, wenn man so ein Buch schnell und einfach lesen kann und nach den "Liebespaarungen" habe ich das gebraucht. Bis jetzt gefällt mir Teil 2 besser als Teil 1.
"Bis(s) zum Abendrot" habe ich auch schon angefangen, aber weit gekommen bin ich noch nicht. Ich möchte auch nicht so schnell fertig sein, weil ich "Bis(s) zum Ende der Nacht" gerne im Anschluss lesen möchte, ich es aber im Moment nicht da habe. Diejenige, von der ich mir die mittleren beiden Bände geliehen habe, ist nämlich erst in der Mitte und ich weiß noch nicht, wann ich es dann haben kann. Ansonsten habe ich nur meine beste Freundin angesteckt, die sich die Club-Ausgaben (mit schönem Cover übrigens) besorgt hat. Allerdings erscheint Teil 4 im Club bestimmt auch erst in ein paar Monaten, so dass ich es mir von ihr auch nicht so bald leihen kann.
Und so wild bin ich auf das Buch jetzt auch nicht, dass ich 24,50€ für das Hardcover ausgeben möchte... Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als langsam zu lesen und bei meiner "Quelle" am Ball zu bleiben.
Montag, 23. Februar 2009
Donnerstag, 19. Februar 2009
Liebespaarungen
Heute morgen bin ich mit "Liebespaarungen" von Lionel Shriver fertig geworden. In diesem Roman geht es um das „Was wäre wenn,…“. Irina steht zu Beginn des Romans vor der Entscheidung, einen anderen Mann (Snooker-Spieler Ramsey) als ihren langjährigen Freund (Politik-Experte Lawrence) zu küssen. Ab diesem Punkt spaltet sich die Geschichte und es wird in abwechselnden Kapiteln erzählt, wie ihr Leben in den nächsten fünf Jahren verläuft, nachdem sie Ramsey geküsst bzw. nicht geküsst hat. In der einen Variante verlässt sie Lawrence für Ramsey, in der anderen bleibt sie bei Lawrence. Es folgen weitere Wendungen, Höhen und Tiefen. Am Ende kann man sich mehr oder weniger aussuchen, welchen Weg Irina wohl eingeschlagen hat.Die Idee – „Wie wirken sich Entscheidungen auf ein Leben aus?“ - hat mir sehr gut gefallen. Als ich das Leseexemplar bekommen hatte und kurz durchgeblättert habe, ist mir schon aufgefallen, dass es jedes Kapitel doppelt gab und sich auf den ersten Blick nur die Farbe der Kapitel-Nummern unterschied. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Leider reicht eine gute Idee in diesem Fall nicht, um daraus ein für mich wirklich gutes Buch zu machen. Richtig spannend fand ich die Geschichte nicht. Es fehlte an Tempo und ich konnte es jederzeit ohne Probleme aus der Hand legen, um etwas anderes zu machen. Was mich besonders gestört hat, war, dass es einfach viel zu ausführlich war. Es wurde auf viele Details zu sehr und zu lange eingegangen. Meiner Meinung nach wurde auch viel zu sehr Wert darauf gelegt, die einzelnen Szenen so unterschiedlich wie möglich zu gestalten, wodurch diese viel an Glaubwürdigkeit eingebüßt haben. Gut daran war allerdings, dass so gut wie jede Situation in beiden Varianten stattfand und man so nicht ganz aus der jeweils anderen Geschichte hinausgeworfen wurde. Man konnte sich immer wieder denken: „Ach ja, in der anderen Variante lief das Ganze so und so ab.“ Sinnvoll war auch, dass nicht eine Variante als die ultimative Lösung dargestellt wurde, sondern dass beide Teile ihre guten und ihre schlechten Seiten hatten.
Alles in allen war die Idee zu „Liebespaarungen“ sehr gut, die Umsetzung konnte ihr aber nicht gerecht werden. Mir bleibt von dem Buch auf jeden Fall Hunger nach gewürztem Popcorn und das, obwohl ich salziges Popcorn noch nicht einmal gerne mag.
Heute nachmittag habe ich dann "Biss zur Mittagsstunde" von Stephenie Meyer angefangen. Das Buch und den dritten Teil der "Twilight-Saga" habe ich mir von der Schwester meines Freundes ausgeliehen, die bestimmt mittlerweile mit dem vierten Band fertig ist, den ich dann hoffentlich im Anschluss daran lesen werde.
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Bücher
Montag, 9. Februar 2009
Der Vorleser
Gerade eben habe ich Bernhard Schlinks "Vorleser" beendet. Ein sehr interessantes Buch, wie ich finde. Ich weiß nicht warum, aber ich habe mir eine total andere Geschichte darunter vorgestellt.Nachdem mein Freund das Buch bei mir auf dem Nachttisch gesehen hat, sagte er, dass er das in der Schule besprochen hatte. Es gibt Geschichten, bei denen ich das Bedürfnis habe, noch mehr zu erfahren, als nur das was man direkt liest. Von daher hätte ich es auch gerne in der Schule besprochen. Andererseits würde ich dann das Buch jetzt nicht gut finden. Weil ich es nicht freiwillig aus eigenem Antrieb und Interesse heraus gelesen hätte. Weil wir es vermutlich "totinterpretiert" hätten. Weil es einfach das 8789357. Buch gewesen wäre, dass sich mit der NS-Zeit befasst und es daraufhin einfach nur genervt hätte. Weil besonders der erste Teil durch blöde Sprüche und Gekicher kaputt gemacht worden wäre. Gut, dass es Wikipedia gibt. Da bekomme ich alles Informationen, die ich möchte.
Ich fand die Erzählung auf jeden Fall sehr gut. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, es lässt sich gut lesen.
Mal sehen, wie die Verfilmung ist. Eine nicht-lesende Freundin von mir fand den Film sehr toll und empfehlenswert. Obwohl mir ja schleierhaft ist, wie man Nicole Kidman als Hanna Schmitz hätte nehmen können. Gut, dass Kate Winslet die Rolle übernommen hat.
Als nächstes werde ich "Liebespaarungen" von Lionel Shriver lesen. Dazu habe ich meinen ersten Leseeindruck bei vorablesen.de geschrieben und heute das Buch bekommen. Bis zum 20. soll man es rezensiert haben und es ist viel dicker, als ich dachte. Außerdem habe ich ab morgen Semesterferien und in den nächsten zwei Wochen komme ich wohl eher weniger zum Lesen, als sonst.
Samstag, 7. Februar 2009
Beim Leben meiner Schwester
Eigentlich wollte ich gestern vorm Einschlafen nur kurz ein Kapitel lesen, aber dann hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen und ich musste "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult einfach zu Ende lesen. Ich habe richtig geweint am Ende, so sehr hat es mich mitgenommen.Zwischendurch gab es ein Paar Stellen, an denen ich das Buch nicht so toll fand (eine gewisse Liebesgeschichte zum Beispiel), aber eine andere Liebesgeschichte hat mich wieder versöhnt und wie gesagt, ab da habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Ich weiß eigentlich gar nicht was ich noch schreiben soll. Jodi Picoult hat sich eines sehr schwierigen Themas angenommen und meine Meinung nach ihre Sache sehr gut gemacht.
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Bücher
Mittwoch, 4. Februar 2009
SuB-Zuwachs
Ich war heute kurz in der Stadt, um ein Geschenk zu besorgen. Als ich dann in einer Buchhandlung war, dachte ich mir, dass es doch ein guter Zeitpunkt wäre, um sich für die bereits geschriebene Klausur zu belohnen und für das Lernen für die restlichen Klausuren zu motivieren. Also habe ich mir zwei Bücher gekauft:
Den "Vorleser" von Bernhard Schlink hatte ich schon gefühlte tausend Mal in der Hand, ohne ihn zu kaufen. Da ihn mir eine Freundin aber letztens noch empfohlen hat und demnächst ja auch der Film ins Kino kommt, wird es höchste Eisenbahn, dass ich das Buch lese oder wenigstens die Möglichkeit dazu habe.
Bei vorablesen.de habe ich einen Auszug aus"Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer gelesen. Wahrscheinlich hat der mir das Ende von "Gut gegen Nordwind" verraten, aber manchmal ist der Weg ja auch das Ziel. Und nachdem ich die Rezension bei Jules gelesen habe, habe ich so richtig Lust auf das Buch bekommen und es musste auch mit.
"Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult gefällt mir bis jetzt (S. 137) ganz gut. Ich mag es wenn alle Seiten einer Geschichte beleuchtet werden.
Den "Vorleser" von Bernhard Schlink hatte ich schon gefühlte tausend Mal in der Hand, ohne ihn zu kaufen. Da ihn mir eine Freundin aber letztens noch empfohlen hat und demnächst ja auch der Film ins Kino kommt, wird es höchste Eisenbahn, dass ich das Buch lese oder wenigstens die Möglichkeit dazu habe.
Bei vorablesen.de habe ich einen Auszug aus"Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer gelesen. Wahrscheinlich hat der mir das Ende von "Gut gegen Nordwind" verraten, aber manchmal ist der Weg ja auch das Ziel. Und nachdem ich die Rezension bei Jules gelesen habe, habe ich so richtig Lust auf das Buch bekommen und es musste auch mit."Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult gefällt mir bis jetzt (S. 137) ganz gut. Ich mag es wenn alle Seiten einer Geschichte beleuchtet werden.
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Bücher
Dienstag, 3. Februar 2009
Tannöd
Meine Mutter hat dieses Buch vorletztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen. Einerseits aus Interesse und andererseits um meiner Tante zu zeigen, dass man mir mit Büchern eine größere Freude macht, als mit einem komischen Deko-Engel, habe ich es dann nach dem Kaffeetrinken angefangen zu lesen. Da wir aber bei der Familie waren, konnte ich mich nicht konzentrieren und bin nicht hineingekommen und habe es deswegen auch nicht weiter gelesen oder neu angefangen. Jetzt hatte ich irgendwie Lust auf das Buch und die kurzen Kapitel eignen sich super, um mal eben in den Lernpausen zu lesen.Ich fand "Tannöd" eigentlich ganz gut. Es ist relativ spannend. Nicht so, dass man nicht aufhören kann zu lesen, aber auch nicht so, dass es einen nicht interessiert, was genau da eigentlich passiert ist. Die Idee, die Geschichte in Form von kurzen Aussagen der Dorfbewohner und kurzen Szenen einzelner Personen zu erzählen, fand ich gut. Es ist so, als ob man ein Puzzle hat und man erkennt mit jedem bisschen, das man liest, etwas mehr wie das Bild am Ende aussehen soll. Was mir auch gefallen hat, war, dass es eben nicht nur ein Krimi ist, sondern auch Gesellschaftskritik übt.
Für zwischendurch ist "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel auf jeden Fall geeignet, aber es ist auch schnell wieder vorbei. Es ist ein bisschen so, als ob man Nachrichten guckt.
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Bücher
Sonntag, 1. Februar 2009
Die Brautprinzessin
Ich bin fertig mit der "Brautprinzessin - S. Morgensterns klassische Erzählung von wahrer Liebe und edlen Abenteuern. Die Ausgabe der „spannenden Teile". Gekürzt und bearbeitet von William Goldmann" von William Goldman. Leider. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es wenn Geschichten in Geschichten erzählt werden und wenn beide auch noch gut sind, umso besser. Dass alles in dem Buch fiktiv ist, habe ich auch ständig vergessen, so glaubwürdig schreibt Goldman die Rahmenhandlung. Das Buch rangiert auf jeden Fall ganz weit oben auf der Liste der Bücher, die ich gerne noch einmal lesen möchte (auch wenn ich eigentlich gar nicht solch eine Liste habe) und bei denen ich es wirklich schade finde, dass ich sie nicht schon früher gelesen habe. Es ist einfach toll. Witzig, traurig, spannend, einfach alles. Jeder, der Bücher mag, die irgendwie einzigartig sind, sollte dieses lesen.Ich habe mir das Buch zu Weihnachten gewünscht, weil es in "Tintenherz" wohl am häufigsten zitiert wird und mich eben diese Zitate neugierig gemacht habe. Als ich heute Morgen fertig geworden bin, habe ich die Stellen, die zitiert wurden direkt noch einmal nachgeschlagen.
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