Letzte Woche habe ich "Briefe in die chinesische Vergangenheit" von Herbert Rosendorfer gelesen. Mehr oder weniger magisch angezogen von allem, was mit China oder Zeitreisen zu tun hat, habe ich es irgendwann mal vom Büchersortieren mitgenommen. Besonders gut gefallen hat es mir aber nicht. Ich fand es eher anstrengend und zäh zu lesen. Die "philosophischen" Abschweifungen waren langweilig und die "Gesellschaftskritik" war mir zu plump.
Da ich das Buch aber nicht abbrechen wollte (so ganz blöd war es dann doch nicht), habe ich letzten Sonntag "Nichts. Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller eingeschoben und in einem Zug durchgelesen. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen. Mir gefiel der eher neutrale Schreibstil, auch wenn mich ein bestimmtes Stilmittel ein wenig genervt hat. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und mir ist eine Parallele zu "Briefe in die chinesische Vergangenheit"aufgefallen.
Vielleicht hat mich das in der letzten Woche ein bisschen heruntergezogen, aber nur vielleicht.
Sonntag, 20. März 2011
Freitag, 18. März 2011
11/2011
|Gesehen| Beatsteaks |Gehört| Beatsteaks |Gelesen| Briefe in die chinesische Vergangenheit - Herbert Rosendorfer und Nichts. Was im Leben wichtig ist von Janne Teller |Getan| sich um den April gekümmert |Gegessen| Fajitas und zu viele Süßigkeiten |Getrunken| Schnaps |Gedacht| Vor einem Jahr begann eines der besten Jahre meines Lebens. |Gefreut| Dass das mit dem Beatsteaks-Konzert doch noch geklappt hat. |Geärgert| Dass ich so oft schlechte Laune habe. |Gewünscht| Veränderung. |Gekauft| Salbeitee und heiße Zitrone. |Gestaunt| über das, was in der Welt gerade passiert.
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Gefragt
Samstag, 12. März 2011
Nicht weit vom Stamm
Bei den Büchereulen habe ich an einer Testleseaktion zu "Nicht weit vom Stamm" von Oliver Uschmann teilgenommen.
Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist aus der Sicht eines 19jährigen geschrieben und dementsprechen ist auch der Schreibstil. Wenn man mit Jugendsprache und Slangausdrücken nicht klar kommt, sollte man es vielleicht nicht lesen. Ich fand den Stil jedoch großartig, weil er doch sehr authentisch war.
Die Geschichte ist sehr spannend, mir fiel es schwer aufzuhören. Es gibt einige Wendungen, gegen Ende werden es mir allerdings ein paar zu viele. Man könnte kritisieren, dass sie zu konstruiert und dadurch unglaubwürdig ist, aber das fand ich nicht so schlimm und hat mich nicht weiter gestört.
Was ich besonders toll an dem Buch fand, waren die Erwähnungen von aktuellen Musikern und Fernsehsendern. Dadurch ist es sehr auf das Heute bezogen. Mich würde interessieren, ob das Buch in ein paar Jahren auch noch funktionieren würde. Und allein aufgrund der Tatsache, dass es so 2010/2011 ist, werde ich es behalten.
Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist aus der Sicht eines 19jährigen geschrieben und dementsprechen ist auch der Schreibstil. Wenn man mit Jugendsprache und Slangausdrücken nicht klar kommt, sollte man es vielleicht nicht lesen. Ich fand den Stil jedoch großartig, weil er doch sehr authentisch war.
Die Geschichte ist sehr spannend, mir fiel es schwer aufzuhören. Es gibt einige Wendungen, gegen Ende werden es mir allerdings ein paar zu viele. Man könnte kritisieren, dass sie zu konstruiert und dadurch unglaubwürdig ist, aber das fand ich nicht so schlimm und hat mich nicht weiter gestört.
Was ich besonders toll an dem Buch fand, waren die Erwähnungen von aktuellen Musikern und Fernsehsendern. Dadurch ist es sehr auf das Heute bezogen. Mich würde interessieren, ob das Buch in ein paar Jahren auch noch funktionieren würde. Und allein aufgrund der Tatsache, dass es so 2010/2011 ist, werde ich es behalten.
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Bücher
Die unendliche Geschichte
Als ich in der 11. Jahrgangsstufe war (was mittlerweile auch schon 7-8 Jahre her ist), hat eine meiner Mitschülerinnen in der Pause immer "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende gelesen. Das hat mir irgendwie Lust auf das Buch gemacht und ich habe es mir zu Weihnachten gewünscht und bekommen. Zu dem Zeitpunkt habe ich aber nicht so viel gelesen und irgendwie war dann nie der passende Moment für das Buch.
Ein paar Jahre später habe ich im Abstellraum dann eine alte Ausgabe meiner Eltern gefunden. Dann habe ich versucht es meinem damaligen Freund vorzulesen. (Es gibt nichts Besseres als jemandem vorzulesen, der es auch wirklich zu schätzen weiß.) Da er aber immer dabei eingeschlafen ist, sind wir nicht weit gekommen und irgendwie hat mich das Buch auch nicht wirklich gefesselt.
Vor ein paar Wochen wurde es dann im Rahmen einer Leserunde bei den Büchereulen gelesen und ich habe mitgemacht, um es endlich, endlich vom SuB zu befreien.
Ich habe die alte Ausgabe meiner Eltern gelesen. Lustigerweise bin ich immer davon ausgegangen, dass sie meinem Vater gehört. Für mich war "Die unendliche Geschichte" immer ein Jungsbuch. In der besagten Ausgabe stand aber eine Widmung: "Alles Gute zu deinem 18. Geburtstag. Jetzt bist du bereit es zu erfahren. In Liebe, deine Schwester xxx." Nanu. Das Buch hat also meine Tante (die jüngere Schwester meiner Mutter) jemandem geschenkt. Der Satz klingt aber komisch für eine kleine Schwester. Außerdem war meine Mutter zum Erscheinungsdatum schon älter als 18. Ich habe also anscheinend das Exemplar meines Onkels gelesen. Auch wenn das total uninteressant ist, so hat mich das irgendwie berührt und eine ganz komische Anzugskraft auf mich gehabt.
Nicht nur dadurch war der Anfang des Buches irgendwie magisch für mich. Der erste Teil der Geschichte hat mir nämlich außerordentlich gut gefallen. Besonders, dass Bastian so angezogen war von dem Buch. Schön fand ich auch, dass die von mir gelesene Ausgabe haargenau so aussah, wie im Buch beschrieben.
Ab einem bestimmten Punkt begann die Geschichte für mich aber eher uninteressant zu werden. Ich fand die Entwicklung doof und teilweise auch langeweilig.
Gegen Ende wurde es wieder besser und alles in allem war "Die unendliche Geschichte" ganz gut. Nicht so gut, wie sie hätte sein können, aber dennoch lesenswert. Vielleicht ist sie eher was für Kinder, aber das kann ich nicht beurteilen.
Ein paar Jahre später habe ich im Abstellraum dann eine alte Ausgabe meiner Eltern gefunden. Dann habe ich versucht es meinem damaligen Freund vorzulesen. (Es gibt nichts Besseres als jemandem vorzulesen, der es auch wirklich zu schätzen weiß.) Da er aber immer dabei eingeschlafen ist, sind wir nicht weit gekommen und irgendwie hat mich das Buch auch nicht wirklich gefesselt.
Vor ein paar Wochen wurde es dann im Rahmen einer Leserunde bei den Büchereulen gelesen und ich habe mitgemacht, um es endlich, endlich vom SuB zu befreien.
Ich habe die alte Ausgabe meiner Eltern gelesen. Lustigerweise bin ich immer davon ausgegangen, dass sie meinem Vater gehört. Für mich war "Die unendliche Geschichte" immer ein Jungsbuch. In der besagten Ausgabe stand aber eine Widmung: "Alles Gute zu deinem 18. Geburtstag. Jetzt bist du bereit es zu erfahren. In Liebe, deine Schwester xxx." Nanu. Das Buch hat also meine Tante (die jüngere Schwester meiner Mutter) jemandem geschenkt. Der Satz klingt aber komisch für eine kleine Schwester. Außerdem war meine Mutter zum Erscheinungsdatum schon älter als 18. Ich habe also anscheinend das Exemplar meines Onkels gelesen. Auch wenn das total uninteressant ist, so hat mich das irgendwie berührt und eine ganz komische Anzugskraft auf mich gehabt.
Nicht nur dadurch war der Anfang des Buches irgendwie magisch für mich. Der erste Teil der Geschichte hat mir nämlich außerordentlich gut gefallen. Besonders, dass Bastian so angezogen war von dem Buch. Schön fand ich auch, dass die von mir gelesene Ausgabe haargenau so aussah, wie im Buch beschrieben.
Ab einem bestimmten Punkt begann die Geschichte für mich aber eher uninteressant zu werden. Ich fand die Entwicklung doof und teilweise auch langeweilig.
Gegen Ende wurde es wieder besser und alles in allem war "Die unendliche Geschichte" ganz gut. Nicht so gut, wie sie hätte sein können, aber dennoch lesenswert. Vielleicht ist sie eher was für Kinder, aber das kann ich nicht beurteilen.
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Bücher
True Grit
Letzte Woche bin ich in die Spätvorstellung von "True Grit" gegangen. Ich hatte große Bedenken, dass ich bei dem sehr langen Film, der so gar nicht meinem Lieblingsgenre entspricht, einschlafen würde. Da ich aber keine Chance ungenutzt lasse, ins Kino zu gehen, versuchte ich es einfach mal.
Wahnsinn! Der Film war so spannend und gut, dass ich auch nicht eine Minute meine müden Augen schließen wollte. Die fast zwei Stunden vergingen wie im Flug. Gegen Ende dachte ich echt: "Was?! Das war's schon?" Ich fand ihn wirklich gut und hätte Hailee Steinfeld den Oscar wirklich gegönnt.
Wahnsinn! Der Film war so spannend und gut, dass ich auch nicht eine Minute meine müden Augen schließen wollte. Die fast zwei Stunden vergingen wie im Flug. Gegen Ende dachte ich echt: "Was?! Das war's schon?" Ich fand ihn wirklich gut und hätte Hailee Steinfeld den Oscar wirklich gegönnt.
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Filme
Dienstag, 8. März 2011
10/2011
|Gesehen| Freundschaft Plus und True Grit |Gehört| Karnevalsmusik |Gelesen| Die unendliche Geschichte von Michael Ende und Nicht weit vom Stamm von Oliver Uschmann |Getan| unkarnevalistisch und karnevalistisch in Köln unterwegs gewesen, Weinprobe mit Mama und Bruder |Gegessen| Schnitzel, Feldsalat und Kartoffelgratin |Getrunken| alles durcheinanden und sogar Bier (Bäh!) |Gedacht| Karneval ist doch gar nicht so schlimm. |Gefreut| Dass manche Freundschaften trotz Entfernung Bestand haben. |Geärgert| Dass die Strecken in NRW doch länger sind, als man hofft. |Gewünscht| Dass es noch lange so weitergeht. |Gekauft| Zugtickets. Schminkzeug. |Gestaunt| Dass man eine Gefühlsachterbahn innerhalb einer Woche komplett durchfahren kann und die Achterbahn am Ende doch einfach stehenbleibt und man aussteigt, als wäre nie etwas gewesen.
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Gefragt
Freundschaft Plus
Es gibt Filme, die gucke ich nur wegen der Schauspieler und es gibt Filme, die gucke ich nur wegen des Aussehen der Schauspieler. Filme mit Ashton Kutcher gehören dazu.
Also habe ich mir eine Freudin geschnappt und mir "Freundschaft Plus" (blöder Titel übrigens) angeguckt. Ich muss sagen, ich fand ihn wirklich ganz gut. Er war ziemlich lustig und sehr kurzweilig. Nichts was man gesehen haben muss, aber sehr gute Unterhaltung.
Also habe ich mir eine Freudin geschnappt und mir "Freundschaft Plus" (blöder Titel übrigens) angeguckt. Ich muss sagen, ich fand ihn wirklich ganz gut. Er war ziemlich lustig und sehr kurzweilig. Nichts was man gesehen haben muss, aber sehr gute Unterhaltung.
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