Dienstag, 19. Januar 2010

Die Bücherdiebin

Lange habe ich sie vor mir hergeschoben, dann musste ich sie unterbrechen und jetzt ist sie leider vorbei. "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak ist einfach großartig und lässt einen nicht so schnell wieder los. Die Idee, dass der Tod höchstpersönlich die Geschichte erzählt und teilweise auch in der Handlung vorweggreift, fand ich sehr gut. Auch die Figuren und die Geschichte an sich waren sehr spannend. Ich habe überhaupt nichts an dem Buch auszusetzen, außer, dass man danach nicht so schnell wieder ein anderes Buch in die Hand nehmen kann.

Dienstag, 12. Januar 2010

Selbstgemacht

Schon vor einiger Zeit habe ich die Knöpfe an meine Strickjacke angenäht. Beim Tragen ist mir dann aufgefallen, dass die beiden Knopfreihen nicht symmetrisch sind. Ich glaube, ich mache die Zierknöpfe wieder ab.


In den Weihnachtsferien habe ich dann mit Hilfe der Mutter meines Freundes meine erste Tasche genäht. Das Meiste habe ich alleine gemacht, nur bei besonders schwierigen Nähten hat sie das für mich übernommen. Sie ist sogar gefüttert und hat eine kleine Innentasche.


Zu Weihnachten hat meine Mama einen Schalkragen von mir bekommen, den sie sich gewünscht hat. Ich musste ihn mehrmals neu anschlagen, bis ich die richtige Nadelstärke und die richtige Maschenzahl gefunden habe. Gestrickt ist er aus ggh Samoa, die ich doppelt genommen habe und immer drei rechten und drei linken Maschen.


Aus der gleichen Wolle habe ich ihr noch Handstulpen (Voodoo) und mir einen Shroom gestrickt. Den Rest der Wolle (Rest ist gut, es sind bestimmt noch 5,6 Knäuel) werde ich auch noch für Accessoires verwenden.

Aktuell habe ich einen kleinen Schlakragen bzw. Neckwarmer für meinen Freund auf den Nadeln. Nach langer Abstinenz bin ich also wieder dem Stricken verfallen.

Zweiunddieselbe und Extrem laut und unglaublich nah

Zwei Bücher habe ich in diesem Jahr bereits "geschafft". Zuerst war "Zweiunddieselbe" von Mary E. Pearson an der Reihe, das ich als Wanderbuch von den Büchereulen bekommen habe. Ich habe bisher viel Positives von dem Buch gehört und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Sie wurden nicht enttäuscht, aber auch nicht zu hundert Prozent erfüllt. Es lässt sich auf jeden Fall gut lesen und die Geschichte und das Thema sind sehr spannend. Aber irgendwie waren mir manche Sachen nicht ausgereift genung. Mir fehlten ein paar Erklärungen. Wenn ich es aber so recht bedenke, hätten die nicht unbedingt in das Buch gepasst, das aus Sicht einer Ich-Erzählerin geschrieben ist.

Danach habe ich ein Buch gelesen, dass ich schon vorletztes Jahr zu Weihnachten bekommen habe: "Extrem laut und unglaublich nah" von Jonathan Safran Foer. Bisher war einfach nie die richtige Zeit für das Buch. Vor kurzem hat mich aber eine Freundin gefragt, ob ich es ihr leihen könnte und da musste ich es geradezu lesen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, die ganzen Sprünge nachzuvollziehen, aber da bin ich recht schnell durchgestiegen. Die Hauptfigur Oscar ist mir richtig ans Herz gewachsen und auch die anderen Figuren und deren Geschichten waren durchweg interessant. Besonders gut gefiel mir auch die Aufmachung des Buches, also Fotos, rotmarkierte Stellen und Ähnliches. Alles in allem hat es mir sehr, sehr gut gefallen. Ich fand es auch besser als "Alles ist erleuchtet".

Nachdem mein Lesestress wieder weg ist, darf jetzt wieder "Die Bücherdiebin" dran und danach möchte ich endlich eins von meinen neuen Büchern lesen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Avatar und Küss den Frosch


Am vorletzten Tag des letzten Jahrzehnts war ich in der 3D- Vorstellung von "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Ich habe so meine Vorbehalte, was 3D-Filme angeht. Ich finde die Fime bei denen auf Teufel komm raus Dinge ins Publikum fliegen nur in Vergnügunsparks lustig. Zum Glück ist "Avatar" nicht ein solcher 3D-Film sondern nur ein Film in 3D. Und das sieht richtig gut aus. Zum Angucken ist der Film also richtig toll. Man taucht völlig in diese andere Welt hab und ich fand die Wesen und die Landschaft von Pandora sehr einfallsreich und wunderschön. Eine andere Befürchtung, die ich hatte, war, dass die Handlung zu kurz kommt. Das war zum Glück nicht der Fall. Meiner Meinung nach, war er zwar etwas vorhersehbar und sehr "hollywood", aber nicht langweilig oder zum Haare raufen. Alles in allem ein sehenswerter Film. (Sogar meine Eltern waren drin und die waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr im Kino).

Der erste Film in diesem Jahr war dann "Küss den Frosch". Ich liebe zwar die Animationsfilme in Zusammenarbeit mit Pixar von Disney, aber es wird endlich wieder gezeichnet! "Küss den Frosch" ist ein richtig schöner Disney-Film. Es wird gesungen, die Details sind super und die Figuren allesamt einzigartig und toll. Meine beste Freundin und ich waren nur mit kleinen Kindern zusammen im Kino und das war so witzig, weil die einfach an anderen Stellen lachen, als wir und richtig viel Spaß hatten.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Bücher 2009

Joanne K. Rowling Die Märchen von Beedle dem Barden
Walter Moers Die Stadt der Träumenden Bücher
Christina Ching Tsao Auf den Flügeln der Zeit
Cornelia Funke Die Wilden Hühner auf Klassenfahrt
Patricia Highsmith Zwei Fremde im Zug
William Goldman Die Brautprinzessin
Andrea Maria Schenkel Tannöd
Jodi Picoult Beim Leben meiner Schwester
Bernhard Schlink Der Vorleser
Lionel Shriver Liebespaarungen
Stephenie Meyer Bis(s) zur Mittagsstunde
Khaled Hosseini Drachenläufer
Stephenie Meyer Bis(s) zum Abendrot
Lisa See Der Seidenfächer
Jostein Gaarder Sofies Welt
Stephenie Meyer Bis(s) zum Ende der Nacht
Stieg Larsson Verblendung
Katharina Hagena Der Geschmack von Apfelkernen
Steve Martin Shopgirl
Patrick Süskind Die Taube
Daniel Glattauer Gut gegen Nordwind
Raymond Queneau Zazie in der Metro
Andrew Davidson Gargoyle
Jan Winter Erzähl mir von den weißen Blüten
Vincent Delecroix Der Schuh auf dem Dach
Kerstin Gier Rubinrot
Stieg Larsson Verdammnis
Sabine Ebert Das Geheimnis der Hebamme
Ranga Yogeshwar Sonst noch Fragen?
Ana Veloso So weit der Wind uns trägt
Julie Gordon Die Lilie von Florenz
Jonathan Safran Foer Alles ist erleuchtet
François Lelord Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Stieg Larsson Vergebung
Alina Bronsky Scherbenpark
Carolina De Robertis Die unsichtbaren Stimmen
Thomas Glavinic Das Leben der Wünsche
Khaled Hosseini Tausend strahlende Sonnen
Michel Birbaek Nele & Paul
Sebastian Fitzek Splitter
Sarah Kuttner Mängelexemplar
Jodi Picoult 19 Minuten
Susanne Eder Die Verschwörung der Fürsten
Laila El Omari Tage des Monsuns
Neil Gaiman Das Graveyard-Buch
Walter Moers Ensel und Krete
Jodi Picoult Das Herz ihrer Tochter
Sebastian Fitzek Der Seelenbrecher
Patricia Highsmith Der talentierte Mr. Ripley
Neil Gaiman Coraline
Anonymus Das Buch ohne Namen
Petra Durst-Benning Die Zarentochter
Derek Landy Skulduggery Pleasant
Nicole C. Vosseler Die Caravaggio-Verschwörung
Charlotte Wolf Das Vermächtnis Shivas
Melanie Rose Mein Tag ist deine Nacht
Nick Lake Im Königreich der Kälte
Gustave Flaubert Madame Bovary
Susan Jane Gilman Pfannkuchen in China
Marko Leino Wunder einer Winternacht
Juliane Korelski Die Bastardin

Letzte Bücher 2009

"Die Bücherdiebin" habe ich ja vor einiger Zeit angefangen. Ich konnte mich lange nicht dazu aufraffen, es zu lesen, weil meine Erwartungen womöglich zu hoch sein könnten. Leider kamen mir eine Leserunde und ein Wanderbuch dazwischen und deswegen muss "Die Bücherdiebin" erst einmal pausieren. Ich hoffe, dass ich demnächst die Zeit und die Ruhe habe, es zu lesen, denn das, was ich bisher gelesen habe gefällt mir sehr gut.

Vor drei Tagen bin ich mit "Die Bastardin" von Juliane Korelski fertig geworden. Das habe ich bei den Büchereulen in einer Leserunde gelesen, die von der Autorin begleitet wurde und beides hat richtig Spaß gemacht. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, man fiebert mit den Figuren mit und es ist sehr spannend. Vielen Dank, liebe Jules für das tolle Buch und die schöne Leserunde.

Dieses Jahr habe ich seit langem mal wieder ein Adventskalenderbuch gelesen. Die meisten sind ja leider nur Kurzgeschichtensammlungen, mit denen ich nicht viel anfangen kann. In einem der vielen Bahnhofsbuchhandlungen, an denen ich immer so vorbei komme, habe ich dann "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino gefunden. Eine Geschichte, die in 24 Kapitel unterteilt ist und für mich der perfekte Adventskalender. Die Handlung ist sehr toll (eine Kleinigkeit hat mich gestört, aber ich will hier nicht spoilern) und die Kapitel natürlich viel zu kurz. Dass man nämlich immer weiterlesen will, aber bis zum nächsten Tag warten muss, ist nämlich das Qualitätsmerkmal für ein Adventskalenderbuch.